Die quer im Dezember 2002

querbeet durch den Dezember

Peter Hartz und seine wirren Deform-Vorschläge lassen die Querdenker der Redaktion einfach nicht los. Auch im aktuellen Heft heißt es daher "Hartz und kein (gutes) Ende". Denn mittlerweile haben sich die Koalitionspartner unter "Supermann", äh "Superminister" Wolfgang Clement auf ein "Muntermacherprogramm" für die ewig pessimistischen BürgerInnen geeinigt. Wie genau die „Ermutigende(n) Kürzungen” bei den Leistungen für Arbeitslose" aussehen, hat quer-Redakteur rt für die LeserInnen zusammengestellt.

Offensichtlich hat Clement in den vergangenen Monaten keine Zeitungen gelesen, denn, welche düstere Fakten dort in Sachen Arbeitsmarkt hier und da bekannt gegeben wurden, ist alles andere als ermutigend (Rund um den Arbeitsmarkt - ganz normale Meldungen aus einem ganz normalen Monat ganz normaler Tageszeitungen S).

Um einen (wenn auch ganz kleinen) querSchnitt durch die Meinungen zum ... (die Red. hält sich zurück) Hartz-Konzept zu liefern, haben quer-Mitarbeiter sich Interview-Opfer gesucht. Geantwortet haben Gerd Zimmer (Vorsitzender im ver.di-Fachbereich Sozialversicherung im Bezirk Köln und Stellv. Personalratsvorsitzender im Kölner Arbeitsamt) und Heidi Tischmann (Landesvorsitzende Niedersachsen von Bündnis 90/Die Grünen). Mit ihrer Meinung wollten auch Dr. Gesine Lötzsch von der PDS und Ottmar Schreiner (SPD) nicht hinter'm Berg halten. Sie äußerten sich zu den betreffenden Lesungen im Bundestag sowie zu Ihrem Abstimmungsverhalten beim Gesetz zur Umsetzung der Hartz-Konzepte.

Außerdem (liebevoll verpackt) im Hartz-Paket: Infos zu neuen Sperrzeitenbestimmungen und der "Quickvermittlung", ein Bericht zum Bundeskongress Linker in der Gewerkschaften und eine Ablehnung des Hartz-Konzeptes aus der Feder des ver.di-Bezirks Südhessen.
Viel Spaß beim Auspacken!

In diesem Sinne wünscht die quer-Redaktion allen Lesern Fröhliche Weihnachten!

Und einen Geschenke-Tipp gibt's noch gratis dazu:

Zum Fest könnten Sie Freunden und Bekannten doch gleich die neuste Ausgabe der quer unter den Weihnachtsbaum legen - vorausgesetzt, Sie sind nicht ausgerechnet Sozialhilfebezieher/in, denn angesichts der aktuellen Entwicklung in Sachen Weihnachtsbeihilfen könnte es finanziell eng werden, was die obligatorische rote Schleife für die Gabe angeht. Warum? Auch das können Sie in der aktuellen quer nachlesen.

In diesem Sinne und ganz nach der Artikelüberschrift: "Schöne Bescherung?!!

Und dann war da noch: "Dürfen Arbeitslose nicht studieren?", "Weniger Sozialhilfe für ArbeitnehmetInnen", "Bahnhof als öffentlicher Raum"

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