Regelleistungen / Mehrbedarfszuschläge im SGB II ab 1.7.2009

Regelleistungen / Mehrbedarfszuschläge im SGB II ab dem 1. Juli 2009

 RegelleistungQuelle SGB II
359,00RL für allein Stehende100 % § 20 Abs. 2 SGB II
323,00RL für volljährige Partner innerhalb einer Bedarfsgemeinschaft90 %§ 20 Abs. 3 SGB II
215,00RL für Kinder von 0 bis 5 Jahren60 %§ 28 Abs. 1 Nr. 1 SGB II
251,00RL für Kinder von 6 bis 13 Jahren*70 %§ 74 SGB II
287,00RL für Kinder von 14 bis 17 Jahren80 %§ 28 Abs. 1 Nr. 2 SGB II
287,00RL für unter 25-Jährige im Haushalt der Eltern / RL für ohne Zustimmung ausgezogene U 25’er80 %§ 20 Abs. 2 S. 2 SGB II / § 20 Abs. 2a SGB II
 Mehrbedarfe 
61,00Schwangere ab Beginn 13. Woche217 %§ 21 Abs. 2 SGB II
129,00Alleinerziehende mit einem Kind unter 7 oder 2 und mehr Kindern unter 16 J.36 %§ 21 Abs. 3 Nr. 1 SGB II
43,00MB für allein Erziehende mit minderjährigen Kindern / pro Kind 12 % / max. 60 %12 %§ 21 Abs. 3 Nr.2 SGB II
61,00MB für erwerbsunfähige Sozialgeldbezieher mit Schwerbehindertenausweis mit Merkzeichen G17 %§ 28 Abs. 1 Nr. 4 SGB II
126,00MB erwerbsfähige Behinderte, die Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben gem. § 33 SGB IX erhalten35 %§ 21 Abs. 4 SGB II
25 – 70MB kostenaufwendige Ernährung-§ 21 Abs. 5 SGB II
Quelle: Harald Thomé

Das Leistungssystem „Grundsicherung für Arbeitssuchende”

Anspruch auf ALG II Leistungen haben:

Sozialgeld erhalten

Das sind

Sozialgeld wird nur gezahlt, wenn mindestens eine „erwerbsfähige” die grundsätzliche Zugehörigkeit zum SGB II auslöst. Dabei ist unerheblich ob diese Person noch minderjährig ist oder dem Arbeitsmarkt wegen Ausbildung oder Schule gar nicht zur Verfügung steht. Anonsnten ist das Existenzminimum über Sozialhilfeleistungen nach dem SGB XII sicherzustellen.

* Diese Regelleistung ist bis Ende 2011 befristet

** Entsprechend der maßgeblichen Regelleistung, hier Eckregelsatz von 100 %