Tacheles Gästebuch

Wegen des anhaltenden Missbrauchs des Gästebuchs als Gedankenmülldeponie und den damit verbundenen administrativen Aufwand haben wir uns dazu entschlossen auf das Gästebuch zu verzichten. Herzlichen Glückwunsch an all diejenigen, die auf dieses Ziel hingearbeitet haben.

Die bisherigen Beiträge unserer Besucher

Datum:   15.04.2005 22:44
Name:Harald
Betreff:Ich bin ein strenger Löscher- ohne Selbstkritik
Text:--- und lösche alles, was gegen die Prinzipien ehener Gästebuchregeln verstösst. Ich bin erzkonservativ und glaube an an mich und mein Gästebuch!
 
Antwort:Hallo,

das Weiterbestehen des Gästebuches ist sowieso nur noch ein "Computerfehler", in der nächsten Direktive an den Programmierer ist es eh draußen. Du brauchst dir daher keine Mühe mehr zu machenm deswegen rumzustänkern. Allerdings und dafür müsstest du auch Verständnis haben, psychopathische Beiträge haben hier halt nix zu suchen, dafür ist hier die falsche Adresse mein lieber.

Warum bist du nicht mal mit gleichem Einsatz in irgendwelchen SPD/Grünen/CDU/CSU/FDP-Foren tätig ?? Mit deiner Hartnäckigkeit und Engagement hättest du dort bestimmt viel Spaß.

Grüße

Harald

Datum:   14.04.2005 21:42
Name:Andre Perez
Betreff:Unterschätzte Foren
Text:Hallo zusammen,
keines der mir bekannten Probleme hätte ohne einen
Sozialverlust entstehen können, geschweige denn ohne
Isolatorische Tendenzen weiterentwickeln können.
Genug Geschwafelt, kann ich mir eh nicht leisten.
Kann eine virtuelle Diskussion Einsamkeit kompensieren?
Freue mich immer über "ernst"-gemein(t)e Anregungen.

Datum:   11.04.2005 11:11
Name:Juergen
Betreff:Hartz / Sozialhilfen etc
Text:Hallo,
DANKE fuer Eure Seite.

WAS ICH VERMISSE : (nicht nur hier, auch in den meisten Medien...)

Hilfen, Infos, Besonderheiten, ... , fuer
Arbeitslose, die KEIN ALG oder ALG II wegen Vermoegen bekommen.

Gruss Juergen

Datum:   08.04.2005 16:03
Name:M. (Willie)
Betreff:Viele Fehler bei der Wohnkostenberechnung
Text:HARTZ IV

Viele Fehler bei der Wohnkostenberechnung

Berlin- Knapp drei Monate nach In-Kraft-Treten der Hartz-IV-Regelungen zeigt sich in der Praxis, dass die Wohnkostenübernahme immer häufiger Probleme mit sich bringt und zu Streit führt. Dabei geht es nach Ansicht des Deutschen Mieterbundes um grundsätzliche Rechtsfehler und schematische Massen-Entscheidungen, bei denen
Ermessensspielräume nicht genutzt oder offensichtlich gar nicht erst erkannt werden. „Die Kosten für Unterkunft und Heizung müssen den Arbeitslosengeld-II-Beziehern in Höhe der tatsächlichen Aufwendungen gezahlt werden, soweit diese Kosten angemessen sind", erinnert DMB-Direktor Dr. Franz-Georg Rips an die geltenden Gesetze.
Die gesetzlichen Regelungen ließen „keinen Spielraum für juristische Spitzfindigkeiten, finanzpolitische Erwägungen, und erst recht sind die Regelungen kein Spielball für Haushaltspolitiker", so Rips. Folgende Rechtsgrundsätze müssen die Behörden konsequent anwenden:
∙ Die vollständige Übernahme der Mietkosten in angemessenem Umfang.
∙ Die Übernahmen der kalten Betriebskosten, zum Beispiel Grundsteuer, Wasser, Abwasser, Hausversicherung,
Müllabfuhr, Straßenreinigung, müssen in tatsächlicher Höhe gezahlt werden. Obergrenzen oder Höchstsätze darf es
nicht geben. Der einzelne Mieter kann die Höhe der laufenden Betriebskosten in seinem Mietshaus kaum oder gar
nicht beeinflussen.
∙ Heizkosten müssen in tatsächlicher Höhe gezahlt werden. Eine Pauschalierung ist unzulässig.
∙ Eventuelle Nachzahlungen, zum Beispiel für den Abrechnungszeitraum 2004, müssen übernommen werden.
Aufgrund der drastisch gestiegenen Energiepreise ist mit Nachforderungen des Vermieters vor allem aus
Heizkostenabrechnungen zu rechnen. Diese Mehrkosten gehören zu den tatsächlichen Aufwendungen für die
Unterkunft.
∙ Künftig müssen alle Nachzahlungen aus Betriebskostenabrechnungen übernommen werden. Genauso wie daraus
abgeleitete Erhöhungen der monatlichen Vorauszahlungen.
∙ Die Entscheidung, ob und inwieweit Wohnkosten in voller Höhe zu übernehmen sind, muß per Einzelfallprüfung
vorgenommen werden. Die schematische Bearbeitung führt zu teilweise absurden Ergebnissen.
Umzugsaufforderungen wegen zehn Euro und weniger, ultimative Vorgaben mit unzumutbar kurzen Fristen
verunsichern die Betroffenen völlig unnötig. „Zweifelhafte, rein schematische, juristisch letztlich nicht haltbare
Entscheidungen führen zu sozialen Unerträglichkeiten und provozieren unnötig Gerichtsprozesse", erklärt Rips. Er
appelliert an Städte und Arbeitsagenturen, zusammen mit Wohnungsunternehmen und Mietervereinen vor Ort
einvernehmliche, den Vorgaben des Gesetzes entsprechende Lösungen für die Betroffenen zu entwickeln.


http://www.nord-com.net/michael.moehring/H_IV.jpeg

Datum:   08.04.2005 05:54
Name:JRS
Betreff:Gästebuch bitte zugänglich lassen
Text:denn es gibt auch ein Stück das Gefühlte wieder.

Gegen zu viel Mißbrauch könnte auch eine Zeilenbegrenzung schützen +/oder eine Zeitverzögerung von 24/48 Stunden, könnte Einzelnen auch noch die Chance zur Umkehr (löschen) geben.

Datum:   07.04.2005 23:30
Name:Heinz
Betreff:Zeit für Gegenwehr
Text:Zeit für Gegenwehr

Ein-Euro-Jobber fordern Abschaffung des Arbeitszwangs. Betroffenenversammlung in Berlin. Widerstand soll gebündelt werden

Bundesweit wurden bisher an die 114000 Ein-Euro-Jobs geschaffen. Das erklärte die Arbeitslosenaktivistin Angelika Wernike am Mittwoch auf einer vom Berliner Sozialforum und der Berliner »Kampagne gegen Hartz IV« organisierten Betroffenenversammlung von Ein-Euro-Jobbern in Berlin. Allein in der Hauptstadt und im Land Brandenburg gibt es inzwischen 16000 solcher Zwangsarbeitsstellen. Volker Prasuhn vom ver.di-Erwerbslosenausschuß vervollständigte das gegenwärtige Bild der Lage, indem er die Bereiche auflistete, in denen Ein-Euro-Jobber eingesetzt werden: in der Grünflächenpflege, bei sozialen Diensten und im Schul- und Bildungsbereich. So entstünden bespielsweise an Berliner Schulen ca. 500 dieser »Arbeitsgelegenheiten«, obwohl seit 1992 im Zuge von Sparmaßnahmen und Schülerschwund 10000 Stellen im Bildungsbereich weggefallen seien.

Den Großteil der Betroffenenversammlung füllte eine Debatte über die konkreten Forderungen der Ein-Euro-Jobber aus. Im Vordergrund stand dabei vor allem die Abschaffung des Arbeitszwangs und jeglicher Sanktionen gegen ALG-II-Bezieher, die »Arbeitsgelegenheiten« ablehnen. Darüber hinaus wurde die Einführung eines öffentlichen Beschäftigungsregisters für alle Ein-Euro-Jobs vorgeschlagen, um Mißbrauch zu verhindern. Ferner sollten die ALG-II-Gesamtleistungen auf 938 Euro, also die offizielle Armutsgrenze, angehoben werden. Starken Widerhall fand auch die Forderung, die Ein-Euro-Jobs in reguläre, sozialversicherungspflichtige und öffentlich geförderte Stellen bei gleichzeitiger Durchsetzung eines Mindestlohns von zehn Euro umzuwandeln.

Um diesen Forderungen Nachdruck zu verleihen, wollen sich die Berliner Aktivisten am 20. Mai an einem bundesweiten Aktionstag gegen Zwangsarbeit mit vielfältigen Protestaktionen beteiligen. Außerdem ist ein Hearing zum Thema Zwangsarbeit geplant, an dem neben den Betroffenen die Träger, staatliche Stellen, politische Parteien und Betriebsräte teilnehmen sollen. Während dieses Hearings sollen die Forderungen der Ein-Euro-Jobber offensiv vorgetragen und die dubiose Rolle der Träger, insbesondere der Caritas, thematisiert werden, die im großen Maßstab in das Geschäft mit Zwangsarbeit einsteigt. Abschließend rief die »Kampagne gegen Hartz IV« für Montag, den 25. April, zu einem Aktionstag in Berlin auf, der ab 12 Uhr vor der Arbeitsagentur Neukölln beginnt. Trotz mancher Kontroversen bezüglich der konkreten Taktik war man sich einig, daß nun die Kräfte der Erwerbsloseninitiativen bundesweit zur Gegenwehr gebündelt werden müssen.

JW

Datum:   07.04.2005 22:33
Name:Offenes Büro
Betreff:Haralds Kommentar
Text:Das ich mich sozialpolitisch für radikal Verarschte engagiere, ist eher eine Art von christlicher Nachsteliebe. Es kostet mich viel Zeit, Kraft und auch Geld! Ausserdem kostet es mich seit langem den luktrativen Einstieg in meinen Beruf, da ich mich bevorzugt mit dem staatlich entsorgten Müllhaufen der Sprachlosen und Entmüdigten identifiziere. Damit soll nicht Schluss sein! Wenn ihr euer erfolgreiches Gästebuch unter anderem wegen mir eliminieren wollt, dann wünsche ich euch alles Gute! Verpisst euch und macht euern Scheiss alleine. Rettet die Welt mit eurer Sozialberatung - ich hoffe, ihr könnt davon in Zukunft leben! Denkt daran. Ihr nutzt das Infomationsdefizit eures hilfsbedürftigen Klientels und macht daraus einen Job, um schliesslich davon selbst zu (über)leben - eben immer der gleiche hinterhältige, heuchlerische, eigennützige Murks! Armes Deutschland - verrecke an deiner taubstummen Erblindung! Appeliere ich also zuletzt an die erstummten, sich versteckenden und immer noch, wegen ihrer staatlich, unbewusst realisiert verordneten Armut, sich schämenden Lörracher: Kommt raus euren Löchern - outet Euch! das war mein letzter Akt - kommt in die Pötte!

http://www.offenesbuero-loerrach.de/ALGII/OW/OffenerWiderspruch.htm
 
Antwort:Hallo,

ich muss sagen ich bewundere dich, deine Radikalität und Aufopferung, du bist sogar bereit auf einen "lukrativen" Einstieg in deinen Beruf zu verzichtet, derartige Aufopferung erlebe ich selten.
Aber mal eine kleine Frage, zu deiner aufopfernden und Geld kostenden Tätigkeit, wieso postest du 2 x täglich manchmal sogar nur deinen Link hier, was beszwecks du damit ? Ist es Neid, Konkurenz oder das Interesse im Google Ranging zu steigen ??? Was gibt dir das Recht, andere zu diffamieren, wenn sie nicht so handeln wie du es gerne hättest ?

Harald

Datum:   07.04.2005 18:52
Name:Offenes Büro Lörrach
Betreff:?????
Text:Liebes Tacheles-Team,
könnt ihr mir bitte mal erklären, warum ihr mein Engagement immer sofort löscht!? Da ihr die einzigen seid, wäre es nett, wenn ihr mir sagt, was euch so gewaltig gegen den Strich geht! Ich bin gerne bereit, Links auf meiner Webpräsenz, die auf euer Engagement hinweisen, kommentarlos zu löschen! Ob dies der Sache dient, wie von Detti appeliert, scheint mir nicht nachvollziehbar!

http://www.offenesbuero-loerrach.de/ALGII/ALGII.htm
 
Antwort:Hallo Unbekannter,

von mir aus, das ist ein Gästebuch und keine URL Datenbank. Du scheinst lediglich auf deine Webpräsenz hinweisen zu wollen. Dafür ist aber ein Gästebuch nicht gedacht. Deswegen kommen deine Beiträge raus. Heute oder morgen wird das Gästebuch eh von der Seite rausgeschmissen, dann hat sich das Thema sowieso erledigt. Ich bin die ewige Löscherei satt. Ich muss dir aber auch sagen, daß du einer der Hauptgründe dafür bist, das das Gästebuch abgeschafft wird.

Grüße

Harald

Datum:   07.04.2005 18:39
Name:Rainer
Betreff:Tacheles
Text:http://www.tacheles-sozialhilfe.de/harry/view.asp?ID=1393

Datum:   07.04.2005 17:05
Name:Kampfrentner
Betreff:Widerstand ohne Parteibücher und Fahnen
Text:Ich bin der Meinung, alle Demos und Aktionen sollten ohne Parteien und Fahnen stattfinden. Denn die Leidtragenden der Hartz IV Gesetze, sind nicht die Gewerkschaften und Parteien, sondern der einfache Bürger. Der Mensch, der in unserem Staat die eigentliche Macht hat.
Nur müssen sich scheinbar die Menschen erst darüber im Klaren werden.
Keine Partei hat bei den Beschlußfassungen energisch gegen Hartz gestimmt und sich von Anfang an, gegen diese soziale Ungerechtigkeit stark gemacht. Keine Partei hat den Arsc... gehabt, unsere Interessen ganz offen zu vertreten. Jetzt, wo Alles gelaufen ist und der Braten anfängt, zu richen, da wollen sie uns helfen ?
Nein, zeigen wir den Politikern, dass der deutsche Bürger, sehr wohl in der Lage ist, ohne die Hilfe von Parteien, sein Begehren durch zu setzen.

Und ähnlich, sehe ich es bei den Gewerkschaften. Wo waren sie am Anfang der Demos ??? Erst Stück für Stück kam man dahinter, daß man etwas tun müsse ! Und wenn alle Gewerkschaften gleich gehandelt hätten, würde Hartz heute Geschichte sein. Denn dann wären weit mehr Teilnehmer an den Demos beteiligt gewesen als die paar Hansels ! Seid doch mal Objektiv ! Was sind 100.000 im Vergleich zu fast oder über 7 Millionen Arbeitslosen ??? Ein Witz ! Eine (wie die Politiker sagten) kleine Minderheit.

Und mit der Aussage, dass der Arbeitslose in Deutschland faul sei, haben sie leider recht gehabt. Zur Love-Parade bekommt man spielend Millionen auf die Strasse aber gegen Hartz IV , ...... ich spare mir weitere Kommentare.

Denkt mal darüber nach und überlegt, ob man nicht doch mal, die Montagsdemos unterstützen sollte !!!

Aber die Demos führt das Volk (wenn auch schon fast getrennt nach Ost und West) Vereinigt euch endlich.

Wir sind nicht zu dumm, sondern nur zu untätig !!!

Detti alias Kampfrentner

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