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| Datum: | Montag, 15.06.2009 22:40 |
|---|---|
| Autor: | WillyV. |
| Betreff: | Köln heute: Zahltag und Gerichtsverhandlung - Teil 2 |
| Text: | Zum Zahltag Über den Kölschen Zahltag zu berichten, hieße Eulen nach Athen zu tragen. Ein Bericht wäre nur noch interessant, wenn so etwas wie 2007 wieder mal passieren würde. Also, alles wie immer, ein Erfolg und nichts Neues. Zur Verhandlung: 12:00 "Einlass", gegen 18:00 Ende. Im Vorfeld verstärkte Sicherheitsmaßnahmen, übliche Kontrolle im Parterre und erneute Kontrolle mit Taschenentleeren und Detektoren in der "Schleuse" zum "Terroristensaal". Dann noch Abgabe der Personalausweise zum Kopieren derselben. Dazu der größte Saal, der Saal für die ganz harten Jungs mit abgetrenntem Zuschauerraum und bruchsicherer Verglasung. Wie gesagt, im Vorhinein eine spezielle, gezielte Sicherheitsauflage, die nicht mal dem Strafverteidiger Detlef Hartmann vorher bekannt gegeben worden war. Er erfuhr es erst über die Polizei vor Ort. Der Zuschauerraum war mehr als gut gefüllt, trotz dieser Schikanen. Dafür gab es dann auch während der Verhandlung entsprechende Beifallskundgebungen und eben auch das Gegenteil. Auf den Fluren vor dem Verhandlungssaal überall Polzei. Polizeiaufgebot auch im Foyer Parterre und später vorm Gericht. Der Spuk löste sich erst auf, nach dem alle Beteiligten ihrer Wege gegangen waren. Zur Sachlage, im Hauptgebäude in der Luxemburger Straße sind u.a. sowohl die Agentur für Arbeit als auch die ARGE Mitte untergebracht. Dass der eine Vorstand, insgesamt 3, der AfA der Richterin nicht die Rechtsstrukturen erklären konnte, war schon sehr bemerkenswert. Gut, was will man von jemanden verlangen, der vom Gericht nach seinem Alter befragt, erst mal lange innehalten muss, um darüber längere Zeit nachzudenken (riesiges Gelächter). So konnte nicht geklärt werden, ob einer der GF der AFA Köln, überhaupt berechtigt war, für "Kunden" der ARGE Hausverbote auszusprechen, zur Erinnerung AfA und ARGE befinden sich in einem Gebäude. Diese Frage musste das Gericht auch nicht mehr klären, da das Verfahren gegen Zahlung einer Geldbuße eingestellt worden ist. Bliebe noch der Widerstand gegen die Staatsgewalt. Wird ein Mensch von einem Polizisten am Arm gepackt und er versucht sich loszuschütteln, ist das Widerstand. Wird ein anderer von zwei Polizisten am Boden liegend so fixiert, dass er seine Hände nicht mehr frei hat, aber mit den Beinen strampelt, ist das Widerstand. Wenn ein Polizist gegen einen Bürger vorgeht, hat der Bürger in Demut zu verharren, sich nicht zu rühren und alles über sich ergehenzulassen. Da hat sich seit Preußen nichts geändert. Zur Richtigstellung, die beiden heutigen Angeklagten gehören nicht zu den KEAs, aber zur Gruppierung Zahltag/Agenturschluss, also zu unserem gemeinsamen Kampfbündnis. Detlef Hartmann brillierte wieder mit seinem Können, seiner taktischen und strategischen Verhandlungsführung. Ergebnis war die Einstellung gegen Geldbuße. Dies nur ein Kurzbericht, weil auf unserer Seite der KEAs http://www.die-keas.org/ und vom Detlev und Hans-Dieter in der NRhZ http://www.nrhz.de/flyer/ Ausführliches folgen wird. |
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Köln heute: Zahltag und Gerichtsverhandlung - Teil 2 • WillyV. • Montag, 15.06.2009 22:40
Stutzig • Otto NormAal • Dienstag, 16.06.2009 11:30
*Gott in der Brust*, weil politisch-abhängige Basta-Justiz,... • Rig • Dienstag, 16.06.2009 09:35
Lustig, • HotRod • Dienstag, 16.06.2009 19:33
Hinzu kommt... • Rig • Mittwoch, 17.06.2009 08:21
Köpenickiade • Moorsoldat • Dienstag, 16.06.2009 08:31
danke für die Berichterstattung deshalb schreibt Gedächnisprotokolle • JRS • Dienstag, 16.06.2009 07:56
Erklärung eines Mitangeklagten und Mitstreiters des Kölner Zahltags zum Prozess • WillyV. • Dienstag, 16.06.2009 07:21
Absitzen? • Trotzkopf • Dienstag, 16.06.2009 09:22