
Leitfaden ALG II / Sozialhilfe von A – ZÜber den Erwerbslosenverein Tacheles werden Mitfahrgelegenheiten aus Wuppertal und Umgebung zur Demo nach Oldenburg a, 10.10. organisiert. Kostenbeitrag 8 EUR pro Person.
Jetzt seit ihr dran in die Pötte zu kommen! 8 EUR kann sich jeder ALG II – Empfänger leisten!
Wer dieses Angebot nutzen will, soll sich bitte hier anmelden: Anmeldeformular.
Andere Anreisemöglichkeiten aus anderen Regionen: www.krach-statt-kohldampf.de/sites/anreise.html.
Wir wollen nicht jammern und nicht betteln! Wir wollen Krach schlagen mit Töpfen und Kochlöffeln, Spaß und Selbstbewusstsein! Wir wollen demonstrieren, dass Erwerbslose sich nicht beschimpfen und verhöhnen lassen: Mindestens 80 Euro mehr für Lebensmittel sofort! Zu wenig Hartz IV ist schlecht für alle!
Mit dieser (unvollendeten) kritischen Bestandaufnahme der sozialen Bewegung und ihren zugespitzten Thesen wollen die AutorInnen zur Diskussion und Kontroverse, zum produktiven Streit um die Zukunft sozialer Kämpfe beitragen.
Die Autor/innen: Berit Schröder (felS), Claudia Kratzsch + Hinrich Garms (BAG Prekäre Lebenslagen), Corinna Genschel (Kontaktstelle soziale Bewegungen), Edgar Schu (Aktionsbündnis Sozialproteste), Frank Eschholz (Soziale Bewegung Land Brandenburg), Frank Jäger (Tacheles e.V.), Guido Arnold (agenturschluss), Karin Zennig + Volker Hinck (d.i.s.s.i.d.e.n.t.)
Als PDF-Dokument herunterladen unter www.frank-jaeger.info/download/soziale%20kampfe%20in%20krise%20Juli%202010.pdf/at_download/file
Für alle, die bereits mit dem Leitfaden arbeiten, steht das Ergänzungsblatt als PDF-Datei zum Herunterladen bereit. mehr…
Die vom Erwerbslosenverein Tacheles e.V. durchgeführte „Kundenzufriedenheitsumfrage” offenbart schwerwiegende Mängel an der Arbeit der Wuppertaler ARGE. Die in dem 33seitigen Bericht dargestellten Mängel offenbaren grundlegende strukturelle Mängel bei der Verwaltung und „Betreuung” der 46.500 Wuppertaler Hartz IV-Bezieher/inne. Der Verein fordert dringende Korrekturen und personelle Verbesserungen. Pressemitteilung vom 18. Mai 2010, mehr…
Den Untersuchungsbericht „Unabhängige „Kundenzufriedenheitsumfrage” bei Bezieher/innen von Leistungen nach dem SGB II in Wuppertal„ als PDF-Datei herunterladen [PDF 487KB]
Tacheles – Einschätzung: Wie weiter mit Überprüfungsanträgen, offenen Verfahren und aktuellen atypischen Bedarfslagen? mehr…
Für die von der Hans-Böckler-Stiftung geförderte Untersuchung hat Anne Ames 2009 intensive, problemzentrierte Interviews mit 30 Sanktionsbetroffenen geführt und ausgewertet. Sie wirft darin ein Licht auf ein von der Arbeitsmarktforschung vernachlässigtes Gebiet: Die Ursachen und Wirkungen von Sanktionen und ihre Folgen auf Betroffene. Wir veröffentlichen eine kurze Rezension, in der der Forschungsansatz skizziert und das Fazit wiedergegeben wird. mehr…
Seit Januar 2010 gelten in NRW um fünf qm höhere Wohnraumgrößen für angemessene Unterkunftskosten im SGB II und SGB XII. Entgegen eindeutiger Rechtslage und höchstrichterlicher Rechtsprechung versucht das zuständige Landesministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) nun durch falsche Weisungen die Erhöhung auf zwei qm zu drücken. Zu diesem Rechtsbruch der Landesregierung eine Stellungnahme von Rechtsanwalt Holger Gautzsch, vom Mieterverein Dortmund. mehr…
Ist das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zu begrüßen? Nein! mehr…
Rüdiger Böker zuvor schon Gutachter im Regelsatzverfahren hat die Maßgaben des BVerfG anlässlich der EVS Sonderauswertung zahlenmäßig umgesetzt und kam zu erstaunlichen Ergebnissen mehr…
Auch wenn die Entscheidung des BVerfG in einigen Teilen enttäuschend war und genau keine Rückwirkende oder gegenwärtige Kompensation für planmäßige Unterdeckung geschaffen hat, hat es eine neue Anspruchsgrundlage geschaffen mehr…
Am 13. August stellten VertreterInnen aus Parteien, Gewerkschaften, Erwerbslosenorganisationen, Verbänden, Wissenschaft und Kultur der Öffentlichkeit ein breites Bündnis vor. Mit einer gemeinsamen Kampagne will das Bündnis die SGB II-Sanktionspraxis sofort stoppen und darüber eine öffentliche Debatte über „Strafen” im Arbeitslosen- und Sozialrecht anstoßen. Tacheles fordert LeserInnen auf, den Aufruf und das Bündnis zu unterstützen, und sich einzutragen!