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Die Gesundheit wird modernisiert. Sie wird zum Luxus.
Die Folgen sind gravierend.
Jeder Betroffene weiß, dass es unmöglich ist, die Kosten für Praxisgebühren und sonstige Zuzahlungen aus den Regelsätzen zu pressen. Dadurch werden Sozialhilfeempfänger von notwendigen Arztbesuchen abgehalten. Ganz zu schweigen von dem Streichen von Leistungen wie Brille oder auch „nur” der Übernahme der Fahrtkosten mit dem Taxi zum Arzt.
Für Einkommensschwache ist Gesundheit nicht mehr selbstverständlich. Krankheit verursacht mittlerweile Existenzangst.
Dieser nicht zu akzeptierenden Entwicklung tritt eines der konservativsten Verwaltungsgerichte Niedersachsens mit seiner Entscheidung entgegen. Es nimmt den Gesetzgeber in die Verantwortung.
Damit wurde ein erster Meilenstein gegen die weitere Schröpfung von Sozialhilfeempfängern gesetzt!
Regine Blazevic, Vorstand Tacheles e.V.